Pommersche Diakonie Lebensfelder bestellen

Aktuelles

Von Greifswalder*innen über ehemalige Azubis bis hin zu Familien, die hunderte Kilometer angereist sind – der Campus war den ganzen Tag über voller Leben. Besonders schön: Sehr viele Gäste haben die Chance genutzt, einmal ganz nah an die Ausbildungsbereiche heranzurücken. Und zwar nicht nur zum Zuschauen – Mitmachen war ausdrücklich erwünscht. Ob Zimmermannshammer schwingen, das digitale Schweißgerät ausprobieren oder das Melken üben: Hier konnte man richtig was erleben.

Auch an den Verkaufsständen war ordentlich Betrieb. Unsere Auszubildenden und Ausbilder*innen hatten alle Hände voll zu tun, denn leckeres Essen, kühle Getränke und selbst hergestellte Produkte gingen weg wie warme Semmeln. Der Flohmarkt – dieses Jahr noch größer als zuvor – lud zum Stöbern ein und bot so manche kleine und große Überraschung.

Auf der Bühne lief ein abwechslungsreiches Programm, das für jeden etwas bereithielt: Musik, Tanz, Akrobatik und jede Menge Unterhaltung. Das kostenlose Glücksrad war durchgehend von Kindern umlagert, die mit strahlenden Augen auf einen Gewinn hofften.

Ein echtes Highlight für Familien war die musikalische Weltreise mit Lilli Wünschebaum. Gemeinsam mit ihr ging es singend und tanzend nach Afrika – ein Erlebnis, das viele Kids so schnell nicht vergessen werden.

Alles in allem: Ein Fest voller Begegnungen, Neugier, Spaß und Gemeinschaft. Wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Jahr!

Frau Ohlrich vom Fachbereich Gesundheit und Pflege der Wirtschaftsakademie Nord hat erfolgreich innerhalb von zwölf Monaten ihre grundlegende pädagogische Qualifikation abgeschlossen.
Am 05. Mai 2026 stellte sie ihr Wissen im Abschlusskolloqium unter Beweis und bestand die Prüfung mit Erfolg.
Wir gratulieren Frau Ohlrich herzlich zu diesem wichtigen Meilenstein. Die erfolgreiche Qualifikation erfordert neben fachlicher Kompetenz, ein hohes Maß an Engagement, Ausdauer und Verantwortungsbewusstsein, Eigenschaften die Frau Ohlrich im gesamten Verlauf eindrucksvoll gezeigt hat.
Mit ihrer erweiterten pädagogischen Qualifikation stärkt sie die Qualität unserer Ausbildungsgänge und bringt ihre fachliche Expertise künftig noch gezielter in die Ausbildung angehender Pflegefachpersonen ein.
Wir freuen uns, diesen Weg auch weiterhin gemeinsam zu gehen und zu gestalten.

Die Tagespflege des Pommerschen Diakonievereins e.V. in Demmin setzt auf Bewegung und Aktivität, um die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Tagesgäste zu fördern. Einmal wöchentlich treffen sich die Seniorinnen und Senioren zu gemeinsamen Sport- und Bewegungsangeboten, die nicht nur fit halten, sondern auch Freude bereiten.

Dank der Unterstützung der AOK Nordost konnten Mitarbeitende der Tagespflege in den Präventionsangeboten „Rollende Bewegung“ sowie „Balance- und Krafttraining“ ausgebildet werden. Dadurch können sie die Tagesgäste fachkundig bei den Übungen begleiten und individuell unterstützen.

Die sogenannte „Rollende Bewegung“ ist besonders gelenkschonend und eignet sich hervorragend für ältere Menschen sowie Personen mit eingeschränkter Mobilität. Durch die sanften Bewegungsabläufe werden Haut und Muskulatur besser durchblutet. Gleichzeitig fördert die gezielte Bewegungssteuerung die geistige Fitness.

Auch das Balance- und Krafttraining gehört fest zum Bewegungsprogramm. Während das Krafttraining den Muskelaufbau unterstützt und die Knochen stärkt, verbessert das Balancetraining die Koordination und aktiviert die Tiefenmuskulatur. Eine gute Balance hilft dabei, Stürze zu vermeiden und erleichtert alltägliche Aufgaben wie Treppensteigen oder das Tragen von Einkäufen.

Die Tagesgäste nehmen mit großer Freude und viel Engagement an den Übungen teil. Ergänzt wird das Angebot durch fast tägliche Spaziergänge, die – je nach Wetterlage – stattfinden und ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Sturzprävention leisten.

Einladung zum Tag der offenen Tür
Interessierte Besucherinnen und Besucher haben Gelegenheit, die Räumlichkeiten der Tagespflege kennenzulernen und sich über die vielfältigen Betreuungs- und Aktivierungsangebote zu informieren. Der Tag der offenen Tür findet am 09. Juni 2026 von 10:00 bis 13:00 Uhr in der Tagespflege des Pommerschen Diakonievereins, Rudolf-Breitscheid-Straße 40, 17109 Demmin, statt. 

Das Team der Tagespflege Demmin freut sich auf zahlreiche Gäste und lädt herzlich zum Kennenlernen ein.

Unter dem Motto „Teilhabe ist Menschenrecht“ setzten die Teilnehmenden ein deutliches Zeichen für mehr Inklusion, Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen.

Gemeinsam mit zahlreichen Initiativen, Verbänden und Unterstützerinnen und Unterstützern machten wir auf bestehende Barrieren aufmerksam – sowohl im Alltag als auch im Arbeitsleben. In Redebeiträgen und Gesprächen wurde betont, dass echte Teilhabe mehr bedeutet als bloße Integration: Menschen mit Behinderung müssen die gleichen Rechte, Chancen und Mitbestimmungsmöglichkeiten erhalten wie alle anderen.

Die Teilnahme an der Demonstration war für den Werkstattrat eine wichtige Gelegenheit, die Interessen der Beschäftigten sichtbar zu machen und politische Veränderungen einzufordern. Gleichzeitig stärkte die gemeinsame Aktion das Gemeinschaftsgefühl und das Engagement für eine inklusive Gesellschaft.

Für die Gruppe stand die inklusive Vermittlung von Geschichte im Vordergrund. Ziel war es, Barrieren abzubauen und ein gemeinsames Gedenken sowie Lernen zu ermöglichen.

Nach der Ankunft auf dem Gelände der Gedenkstätte wurde bewusst Zeit für eine erste Orientierung eingeplant. Die Weitläufigkeit des Areals und die unmittelbare Nähe zum Schwedtsee erzeugten eine stille, respektvolle Atmosphäre.

Es erfolgte eine Führung in leichter Sprache, ergänzt durch Angebote der Gedenkstätte, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zugeschnitten sind. Der Rundgang führte vorbei an den ehemaligen Häftlingsbaracken, dem Zellenbau und zum „Haus der Lagergemeinschaft“. Besonders intensiv wurde über den Alltag der Häftlinge sowie die Solidarität unter den Frauen im Lager gesprochen. Dabei zeigte sich großes Interesse an den persönlichen Schicksalen, wodurch die abstrakte Geschichte greifbar wurde. Durch den Einsatz visueller Materialien und verständlicher Sprache konnte der historische Kontext für alle zugänglich vermittelt werden.

Ein zentraler Moment war das gemeinsame Verweilen an der Gedenkmauer. Hier bestand die Möglichkeit, innezuhalten und den Tag zu reflektieren. Viele äußerten tiefes Mitgefühl für die Opfer, und es wurde die Bedeutung hervorgehoben, dass sich eine solche Geschichte niemals wiederholen darf. Trotz der Schwere des Themas entwickelte sich ein starkes Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe.

Ein gemeinsames Mittagessen in einem griechischen Restaurant rundete den Tag ab.

Die Bildungsfahrt nach Ravensbrück wurde insgesamt als voller Erfolg bewertet. Sie zeigte, dass historische Bildung auch bei komplexen und belastenden Themen inklusiv gestaltet werden kann. Die Gruppe kehrte mit einem geschärften Bewusstsein für Menschenrechte und die Würde des Einzelnen zurück.

 

 

 

 

 

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