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Aktuelles

Unter dem Motto „Teilhabe ist Menschenrecht“ setzten die Teilnehmenden ein deutliches Zeichen für mehr Inklusion, Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen.

Gemeinsam mit zahlreichen Initiativen, Verbänden und Unterstützerinnen und Unterstützern machten wir auf bestehende Barrieren aufmerksam – sowohl im Alltag als auch im Arbeitsleben. In Redebeiträgen und Gesprächen wurde betont, dass echte Teilhabe mehr bedeutet als bloße Integration: Menschen mit Behinderung müssen die gleichen Rechte, Chancen und Mitbestimmungsmöglichkeiten erhalten wie alle anderen.

Die Teilnahme an der Demonstration war für den Werkstattrat eine wichtige Gelegenheit, die Interessen der Beschäftigten sichtbar zu machen und politische Veränderungen einzufordern. Gleichzeitig stärkte die gemeinsame Aktion das Gemeinschaftsgefühl und das Engagement für eine inklusive Gesellschaft.

Für die Gruppe stand die inklusive Vermittlung von Geschichte im Vordergrund. Ziel war es, Barrieren abzubauen und ein gemeinsames Gedenken sowie Lernen zu ermöglichen.

Nach der Ankunft auf dem Gelände der Gedenkstätte wurde bewusst Zeit für eine erste Orientierung eingeplant. Die Weitläufigkeit des Areals und die unmittelbare Nähe zum Schwedtsee erzeugten eine stille, respektvolle Atmosphäre.

Es erfolgte eine Führung in leichter Sprache, ergänzt durch Angebote der Gedenkstätte, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zugeschnitten sind. Der Rundgang führte vorbei an den ehemaligen Häftlingsbaracken, dem Zellenbau und zum „Haus der Lagergemeinschaft“. Besonders intensiv wurde über den Alltag der Häftlinge sowie die Solidarität unter den Frauen im Lager gesprochen. Dabei zeigte sich großes Interesse an den persönlichen Schicksalen, wodurch die abstrakte Geschichte greifbar wurde. Durch den Einsatz visueller Materialien und verständlicher Sprache konnte der historische Kontext für alle zugänglich vermittelt werden.

Ein zentraler Moment war das gemeinsame Verweilen an der Gedenkmauer. Hier bestand die Möglichkeit, innezuhalten und den Tag zu reflektieren. Viele äußerten tiefes Mitgefühl für die Opfer, und es wurde die Bedeutung hervorgehoben, dass sich eine solche Geschichte niemals wiederholen darf. Trotz der Schwere des Themas entwickelte sich ein starkes Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe.

Ein gemeinsames Mittagessen in einem griechischen Restaurant rundete den Tag ab.

Die Bildungsfahrt nach Ravensbrück wurde insgesamt als voller Erfolg bewertet. Sie zeigte, dass historische Bildung auch bei komplexen und belastenden Themen inklusiv gestaltet werden kann. Die Gruppe kehrte mit einem geschärften Bewusstsein für Menschenrechte und die Würde des Einzelnen zurück.

 

 

 

 

 

Bei der jüngsten Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V. (BAG BBW) in Berlin wurde ein neues Leitungsteam gewählt, das die Arbeit des Verbands in den kommenden vier Jahren prägen wird. Tobias Schmidt, Hauptgeschäftsführer der BBW Leipzig Gruppe, erhielt erneut das Vertrauen der Mitglieder und führt die BAG BBW weiterhin als Vorsitzender. Ebenfalls Teil des neuen Vorstands ist Stefanie Niemeyer, Bereichsgeschäftsführerin des BerufsBildungsWerks Greifswald. Zudem übernimmt Bereichscontrollerin Katharina Rumschkowski künftig die Aufgabe der Rechnungsprüfung.

Wir gratulieren allen Gewählten und wünschen dem gesamten Vorstandsteam viel Erfolg, Inspiration und eine konstruktive Zusammenarbeit.

Das Netzwerk Demenz und Kultur wurde 2022 in Greifswald gegründet. Gemeinsam mit Akteuren bereits bestehender Netzwerke haben die Partner*innen sich das Ziel gesetzt, Greifswald zu einer demenzsensiblen Kommune zu entwickeln. Ein Schwerpunkt ist dabei die Förderung kultureller Teilhabe von Menschen mit einer Demenzerkrankung. Es entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Kultureinrichtungen der Stadt, sodass mehrere Angebote entstanden sind, die Rücksicht auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz nehmen. Eine dieser wiederkehrenden Veranstaltungen ist der „demenzsensible Tierparkbesuch“. Das Netzwerk lädt mehrfach im Jahr Seniorinnen und Senioren dazu ein, an diesem besonderen Erlebnis teilzuhaben. 

So machte sich auch unser Betreuungsteam vom Senioren- und Wohnzentrum am Botanischen Garten mit einer Gruppe Bewohner*innen auf den Weg in den Greifswalder Tierpark. Bei schönstem Frühlingswetter machte der Ausflug natürlich gleich doppelt so viel Spaß und die Teilnehmenden genossen die wärmenden Sonnenstrahlen. 
Im Tierpark angekommen stieg die Neugierde, als Tierpflegerin Verena Ehrke mit der Tierschau begann. Nach und nach präsentierte sie den entzückt Zuschauenden verschiedene Tiere, die auch vorsichtig berührt und gestreichelt werden durften. Dabei wurden die haptischen Sinne der Senior*innen ganz schön gefordert, denn von kuschelig weich, über stachelig, bis hin zu hart gepanzert war alles dabei. Nebenbei teilte Frau Ehrke spannende Details oder erklärte die besonderen Verhaltensweisen der Tiere. Sogar die beiden Esel Lotti und Lothar kamen zu Besuch und durften gestreichelt und mit Mohrrüben gefüttert werden. Auch das brachte die Teilnehmenden zum Schmunzeln und Staunen. Am Ende hatte wohl jede*r ein persönliches Lieblingstier auserkoren.

Die Eindrücke wurden anschließend gemeinsam bei Kaffee und Kuchen ausgewertet. Das Team des Tierparks hatte zu diesem Zweck in der Zooschule eine große Kaffeetafel liebevoll hergerichtet, sodass die Teilnehmende eine Pause einlegen konnten. 

Danach machten sich alle noch einmal zu einer Runde über das Tierparkgelände auf, beobachteten zahlreiche Spezies, bestaunten die neu errichteten Anlagen und die vielfältige Bepflanzung. Erinnerungen an vorherige Besuche wurden geweckt und geteilt, denn in den vergangenen 40 Jahren hat sich vieles hier verändert.

Wir bedanken uns herzlich beim Netzwerk Demenz und Kultur sowie bei den Mitarbeitenden des Greifswalder Tierparks für diesen herrlichen Nachmittag voller Unbeschwertheit und glückseligem Lächeln unserer Senior*innen.

 

 

 

Die Husumer Werkstätten besuchten die Feinkostmanufaktur des Pommerschen Diakonievereins, um sich nach den Erfolgen der Züssower Manufaktur bei der Entwicklung von Feinkost-Produkten beraten zu lassen. Hintergrund des Besuchs war die Planung der Husumer Kollegen, künftig eigene Produkte in Gläsern anzubieten. Als erstes Beispiel brachten sie eine selbst entwickelte Barbecue-Sauce mit, die geschmacklich sehr überzeugte.

Im Rahmen des Austauschs stellten die Gäste zahlreiche Fragen, unter anderem zu den Anfängen der Feinkostmanufaktur, zur Gestaltung und Erstellung von Etiketten, zur Bestimmung der Haltbarkeit von Produkten, zu den gesetzlichen Anforderungen an Etiketten sowie zur Berechnung von Nährwerten.

Das Gespräch bot auch Anlass zur Rückschau auf die eigene Entwicklung der Feinkostmanufaktur. Erinnerungen an die Anfangszeit, die damit verbundenen Herausforderungen sowie an besondere Erlebnisse und erreichte Meilensteine wurden wach. Der Austausch ermöglichte es, die Fortschritte und Erfolge der vergangenen fünf Jahre bewusst zu reflektieren.

Die Husumer Kollegen überreichten zudem ein Geschenk aus ihrer Werkstatt: ein individuell gefertigtes „Mensch-ärgere-dich-nicht“-Spiel. Dieses steht nun Interessierten an der Rezeption des Hotels Ostseeländer für eine Partie zur Verfügung.

 

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