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Aktuelles

Beim heutigen Termin in der Kindertagesstätte „Kita Zwergenland“ in Koserow auf der Insel Usedom wurde deutlich, wie gut Integration gelingen kann, wenn Menschen offen aufeinander zugehen.
Die Leistungsberechtigte, Frau Leonie Hidde, konnte sich in den vergangenen Wochen im Krippenbereich erfolgreich erproben und hat sich dort von Anfang an wunderbar in das Team integriert. Die Leiterin der Kita, Frau Anikin gab ein durchweg positives Feedback – ebenso eindeutig war die Antwort von Frau Hidde selbst auf die Frage, ob sie sich dort ihre berufliche Perspektive vorstellen kann: ein klares Ja.

Besonders berührend war zu beobachten, wie selbstverständlich die Kinder auf sie zugehen. Sie suchen ihre Nähe, gehen gerne auf ihren Arm und sind traurig, wenn sie wieder heruntergesetzt werden. Genau diese einfachen, ehrlichen Momente zeigen, wie wertvoll Teilhabe und Inklusion im Alltag sind.

Gerade im Bereich Kita ist es oft nicht leicht, Wege zu finden, junge Menschen einzubinden, die zwar nicht allen klassischen fachlichen Anforderungen entsprechen, aber mit großer Motivation, Herzlichkeit und Verlässlichkeit ihren Platz im Team finden möchten. Umso wichtiger sind Einrichtungen und Menschen, die bereit sind, neue Wege mitzugehen und die Idee echter Inklusion aktiv zu unterstützen.

Heute gab es dafür ein deutliches Signal: Die Leistungsberechtigte wird auf einem ausgelagerten Arbeitsplatz starten. Perspektivisch wünschen wir uns nun, die finanzielle Grundlage und das Entgelt weiter zu verbessern. Dafür braucht es Menschen, die diese Idee unterstützen, fördern und mittragen – vielleicht durch zusätzliche Fördermöglichkeiten, neue Ideen aus der Kommunalpolitik oder Unterstützung durch die Elterninitiative, die den Kindergarten leitet.

Denn wenn alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen, entstehen Chancen, die weit über einen Arbeitsplatz hinausgehen.

Bei diesem Treffen kommen BerufsBildungsWerke, Vereine wie Autismus Hamburg e.V., Therapiezentren, autSocial, Integrationsfachdienste und viele weitere engagierte Akteure und Akteurinnen zusammen. Das Format bietet wertvolle Möglichkeiten für interdisziplinären Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung von Unterstützungsangeboten rund um das Thema Neurodiversität.

Im Mittelpunkt stand diesmal der Übergang von der Schule in den Beruf – ein zentrales Thema für viele junge neurodivergente Menschen. Das Landesförderzentrum Autistisches Verhalten bereicherte das Treffen mit spannenden Impulsen und neuen Perspektiven.

Ein inspirierender Tag voller Austausch, Vernetzung und fachlicher Anregungen.

Weitere Informationen

Ziel des Tages war es, den Geschäftsbereich vorzustellen, Orientierung zu geben und erste Kontakte zu den Kolleg*innen zu ermöglichen. Gemeinsam wurden drei Arbeitsbereiche besucht: die Käserei, die Hostienbäckerei und die Gärtnerei. In allen Bereichen erhielten die neuen Kolleg*innen nicht nur spannende Einblicke in die tägliche Arbeit, sondern konnten auch selbst aktiv werden.

In der Gärtnerei wurden Kräuter eingetopft, die anschließend als kleines Geschenk mitgenommen werden durften. In der Hostienbäckerei konnten die Teilnehmenden das Backeisen bedienen und selbst Hostien herstellen. In der Käserei erwartete die Gruppe eine Verkostung des handgemachten Käses. So bot der Tag viele Gelegenheiten, hinter die Kulissen zu schauen, Arbeitsabläufe kennenzulernen und mit erfahrenen Kolleg*innen ins Gespräch zu kommen. Nach einem schönen gemeinsamen Mittagessen im Hotel Ostseeländer ging die Veranstaltung zu Ende. 

Wir hoffen, dass der Tag den neuen Kolleg*innen geholfen hat, bei uns anzukommen und sich wohlzufühlen - herzlich willkommen. Ein herzlicher Dank gilt allen Kolleg*innen, die ihre Arbeitsbereiche vorgestellt und diesen Tag mitgestaltet haben. Ebenso danken wir dem Hotel Ostseeländer für den schönen Rahmen.

 

 

 

Zu Beginn der Bildungsfahrt der Feinkostmanufaktur der Greifenwerkstatt erfolgte ein Besuch des Gemüsegroßmarktes in Heringsdorf. Dort konnte das regionale Angebot an Obst und Gemüse entdeckt werden. Der gemeinsame Rundgang bot Gelegenheit zum Austausch über unterschiedliche Lebensmittel, deren Verwendung und saisonale Besonderheiten.

Der anschließende Ausflug zum Baumwipfelpfad Usedom in Heringsdorf stand dann ganz im Zeichen gemeinsamer Unterstützung. Bereits während des Rundgangs zeigte sich, wie wichtig gegenseitige Hilfe insbesondere bei der Orientierung auf dem Gelände war. Gemeinsam konnten alle Teilnehmenden den Aufenthalt entspannt genießen und die besondere Aussicht über die Küstenlandschaft der Insel Usedom erleben.

Im Anschluss führte das Programm weiter an den Strand von Zinnowitz. Dort stand neben dem Aufenthalt an der frischen Seeluft auch das soziale Miteinander im Vordergrund. Beim Mittagessen mit “Pommes Schranke” bot sich Gelegenheit zu Gesprächen und zum weiteren Austausch in entspannter Atmosphäre.

Insgesamt bewerteten die Beteiligten die Bildungsfahrt als gelungene Unternehmung mit vielen schönen Eindrücken und wertvollen gemeinsamen Momenten. 

Die offizielle Übergabe der Notinsel-Plakette an das Café und Restaurant Lichtblick erfolgte durch den Präventionsbeauftragten Mario Tschirn an Ulf Hrybinski, Fachbereichsleiter für den Servicebereich Gastronomie und Hauswirtschaft des Geschäftsbereichs arbeiten des Pommerschen Diakonievereins.

Mit dem Projekt „Notinsel“ werden sichere Zufluchtsorte für Kinder geschaffen, die sich in einer Notsituation befinden, Angst haben oder Hilfe benötigen. Geschäfte und Einrichtungen mit dem bekannten Notinsel-Zeichen an der Tür signalisieren Kindern: „Wo wir sind, bist du sicher.“ 
Ziel des Projektes ist es, Kindern schnell und unkompliziert Schutz zu bieten, Erwachsene zum Hinsehen und Handeln zu ermutigen sowie ein starkes Zeichen gegen Gewalt und Übergriffe zu setzen.

Deutschlandweit engagieren sich bereits tausende Einrichtungen als Notinsel und bilden ein dichtes Netzwerk für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum. Kinder können sich dort melden, wenn sie sich bedroht fühlen, den Heimweg nicht finden, Hilfe benötigen oder sich einfach unsicher fühlen. 

Die Kolleg*innen der Notinseln sind darauf vorbereitet, Kindern zuzuhören und erste Unterstützung zu leisten. Gemeinsam setzen wir ein sichtbares Zeichen dafür, dass Kinder in Greifswald nicht allein sind.

Unsere nächsten Veranstaltungen

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