Pommersche Diakonie Lebensfelder bestellen

Aktuelles

“Im Andenken an das Wirken des von den Nationalsozialisten ermordeten Sozialdemokraten Johannes Stelling verleiht die SPD Landtagsfraktion M-V an die OMAS GEGEN RECHTS Greifswald & drumrum einen Ehrenpreis für mutige Zivilcourage, demokratische Wachsamkeit und unermüdliches Engagement gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung. Mit Infoständen, Aktionen, Bildungsarbeit und Gesprächen schaffen die OMAS GEGEN RECHTS Räume für Austausch, Haltung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.” So steht es in der Urkunde, die eine kleine Delegation der vom Bürgerhafen unterstützten Gruppe am 23. Juni in Schwerin u.a. von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig entgegennehmen durfte. Tolle, ausgiebige Laudationes (ja, das ist der Plural von Laudatio) und eine kluge, würdige Festrede von Schriftstellerin Anne Rabe machten den Abend zu einem ganz besonderen Erlebnis (siehe auch den Instagram Account der SPD).

Am Ende der Laudatio von Brigitte Seifert hieß es “Die Mitglieder der Gruppe machen Mut, Haltung zu zeigen und sich für ein respektvolles Miteinander einzusetzen. Für ihr Engagement, ihre Beharrlichkeit und ihren unermüdlichen Einsatz gebührt ihnen unser Respekt, unsere Anerkennung und unser herzlicher Dank” - und dem können wir uns nur anschließen! 

Die Gruppe der OMAS GEGEN RECHTS Greifswald & drumrum zählt mittlerweile über 50 Unterstützer*innen. 

Ab Dienstag zeigt das St. Spiritus die Wanderausstellung “Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus”. Diese wurde von mehreren OMAS-Gruppen nach MV geholt und auch das umfangreiche Begleitprogramm wird von der zivilgesellschaftlichen Initiative gestaltet (Vernissage: 01.07.26, 18 Uhr; weitere Programmpunkte: siehe auf der Seite vom St. Spiritus).

Als vor gut einem Jahr das Café Gertrud am Greifswalder Fischmarkt eröffnet wurde, setzte die Unternehmensgruppe Pommersche Diakonie damit auch ein klares Zeichen für den Zugang zu regionaler Kunst. Insbesondere Vorsteher Dr. Michael Bartels, war es eine Herzensangelegenheit, einen Ort zu schaffen, in welchem die Werke der Greifswalder Malerin Gertrud Berger einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. 

In Zusammenarbeit mit dem Pommerschen Landesmuseum, war es gelungen, die Werke aus Privatbesitz, um jene aus dem Museum, als Replikationen im Café Gertrud auszustellen. Durch einen flankierenden Beitrag des NDRs zu Gertrud Berger, wurden, insbesondere auch überregional, viele Menschen auf das Café mit seinem Kunstkonzept aufmerksam. Sie gaben Hinweise zu Auktionen, in welchen Bilder Gertrud Bergers versteigert wurden, stifteten aus Privatbesitz Werke oder gaben wertvolle Tipps zum Leben und Wirken der Künstlerin. Der Greifswalder Nobert Gschweng gehört dabei zu jenen Menschen, die sich ganz intensiv mit Gertrud Berger auseinandergesetzt und maßgeblich dazu beigetragen haben, weitreichende Einblicke in Bergers Leben zu erhalten. 

Innerhalb des zurückliegenden Jahres ist es gelungen, die Sammlung im Café Gertrud um neun Gemälde zu erweitern. Das Engagement, welches hierfür an den Tag gelegt wurde und einen großen Mehrwert für die Universitäts- und Hansestadt Greifswald bedeutet, wurde durch Dr. Ruth Slenczka, Direktorin und Vorsitzende des Stiftungsvorstands Pommersches Landesmuseum und insbesondere auch durch die Amtsleiterin des Amtes für Bildung, Kultur und Sport, Anett Hauswald, betont. 

Der künstlerische Rundgang, zu welchem die UGPD in das Café Gertrud einlud, bot den Gästen nun Einblick in die neu gewonnenen Werke und Erkenntnisse zum Wirken Gertrud Bergers und schaffte Raum, miteinander ins Gespräch zu kommen, sowie Ideen für künstlerisch-kulturelle Impulse zu entwickeln. 

 

Im BerufsBildungsWerk hat das Haus Rügen seinen großen Jahresabschluss gefeiert!
Bevor es für alle in den wohlverdienten Betriebsurlaub geht, haben es sich die Auszubildenden noch einmal so richtig gut gehen lassen! Bei absolutem Traumwetter und strahlendem Sonnenschein wurde ein fantastisches Grill-Picknick auf die Beine gestellt. Und langweilig wurde es dabei niemandem: Während die Grillspezialitäten vor sich hin brutzelten und für herrlichen Duft sorgten, verwandelte sich die Wiese in eine echte Action-Zone! Es wurde gelacht, gespielt und angefeuert, was das Zeug hält – es gab packende Wikingerschach-Duelle, rasante Federball-Matches und jede Menge weitere Outdoor-Aktivitäten!

Als die Leckereien vom Grill dann endlich bereit waren, gab es kein Halten mehr. Zusammen essen, quatschen und einfach zusammen lachen. Ein absolut gelungener und wunderschöner Tag, der allen noch ganz lange in Erinnerung bleiben wird. 

In wenigen Tagen heißt es erst einmal: Ab in den Urlaub, ihr habt es euch verdient!

Junge Menschen in das Berufsleben zu begleiten erhöht nicht nur die Chancen, Nachwuchs für die verschiedenen Tätigkeitsfelder in der UGPD zu gewinnen, sondern setzt auch eine entsprechende fachliche und qualifizierte Eignung bei den Ausbildenden voraus. 

Mit dem Abschluss des internen AEVO-Kurses und der bestandenen Prüfung konnten wir mit Katharina Schultz, Laura Siebert, Berit Hempel, Franziska Weigel und Eric Neuendorf aus der Zentrale sowie Daniel Kapkowski aus der ZSC sechs Menschen zu Ausbildenden qualifizieren. 

AEVO ist die Ausbildereignungsverordnung. Nur wer die Prüfung nach dieser Verordnung ablegt, darf ausbilden. Die Prüfung nach AEVO beinhaltet 4 Handlungsfelder: Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen, Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken, Ausbildung durchführen, Ausbildung abschließen. 

In dem dreimonatigen Kurs haben sich die Kolleg*innen zwei Mal wöchentlich, neben ihrem regulären Arbeitsalltag, intensiv auf die schriftliche und mündliche Prüfung vorbereitet. Die phantastischen Prüfungsergebnisse aller, belegen, dass sich die Anstrengungen für jeden persönlich gelohnt hat. 

Profitieren werden davon unsere künftigen Auszubildenden. Denn in jedem Bereich der Zentrale werden ihnen nun fachlich qualifizierte Ausbildende mit pädagogischem, methodischem und didaktischem Knowhow zur Seite stehen und sie durch die Ausbildung begleiten.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung und der Bereitschaft, junge Menschen, auf ihrem Weg in das Berufsleben zu begleiten.

Im BBW Greifswald wurde kürzlich der Verhaltenskodex für Teilnehmende durch Judy Deutschkämer,  Vorsitzende der Teilnehmendenvertretung und Bereichsgeschäftsführerin Stefanie Niemeyer unterzeichnet. Der Verhaltenskodex ist Teil des Gewaltschutzkonzeptes des BBW und Ausdruck unseres Selbstverständnisses, dass alle für ein demokratisches Miteinander, für gegenseitigen Respekt und für den achtsamen Umgang mit Menschen, Material und Umwelt eintreten. 

Der Verhaltenskodex bietet den Teilnehmenden eine Orientierung für den Alltag: in der Ausbildung, in Projekten und in der Freizeit und lädt alleein, ein respektvolles Miteinander aktiv mitzugestalten. Er  gibt Orientierung für ein respektvolles Miteinander, für Kommunikation und Konfliktlösung, Verantwortung für das eigene Lernen, für Nachhaltigkeit, für Mitgestaltung, für die Mediennutzung sowie gegen Diskriminierung.

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