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Aktuelles

Das Interkulturelle Bistro gehört seit mittlerweile drei Jahren zu den Angeboten, die im Rahmen der Greifswalder Interkulturellen Woche Menschen dazu einladen, aufeinander zuzugehen und andere Kulturen kennenzulernen.

Kulturelle Vielfalt begegnet den Kolleg*innen der NBS in ihrem täglichen Arbeitsumfeld regelmäßig. So begleiten sie viele Familien mit Migrationshintergrund im Alltag. Das Ankommen und die Integration in die bestehenden gesellschaftlichen Strukturen gestaltet sich dabei nicht immer leicht, bringen diese Menschen doch ihre ganz eigenen Kulturen mit. Und so ist es ein Ausdruck des gegenseitigen Respekts, Kultur Raum zu geben, sich zu öffnen anderes kennenzulernen. 

Das Interkulturelle Bistro fungiert hier als Türöffner. Denn mit den vielen verschiedenen Gerichten, die durch die Familien selbst zubereitet werden, werden die Besucher*innen dazu eingeladen, sich durch die Kulturen zu schlemmen und erhalten gleichzeitig die Möglichkeit mit den Menschen in Kontakt und den Austausch zu kommen.

Möglich ist dies alles durch die Förderung der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, welche im Rahmen der Interkulturellen Woche, sich beteiligende Akteure unterstützt. Die NBS ist Mitglied im Netzwerk Migration Greifswald und setzt sich bereits seit vielen Jahren für Menschen mit Migrationshintergrund ein. Das dieses Engagement aufgeht, zeigt sich Jahr für Jahr beim Interkulturellen Bistro, welches zunehmend auch Menschen aus dem Stadtgebiet anspricht. So entstehen kulturelle Begegnungen, die Toleranz und Weltoffenheit füreinander stärken. Ein Zeichen, das derzeit wichtiger denn je zu sein scheint.
 

Normalerweise steht für Tom Ziethmann (20) die fachgerechte Verarbeitung von Carbon, Glasfaser und Epoxidharz auf dem Lehrplan. 
Kürzlich hat der angehende Leichtflugzeugbauer des Pasewalker Unternehmens STEMME diese Werkstoffe gegen Holz eingetauscht
und erfolgreich einen sechswöchigen Kurs in der Holzausbildung des Berufsbildungswerks Greifswald absolviert.

Der 20-Jährige befindet sich im zweiten Ausbildungsjahr und hat im BBW sein Fachwissen rund um den Werkstoff Holz gezielt erweitert. 
Dabei standen klassische Holzverbindungen, die Bearbeitung von Holz sowie dessen besondere Materialeigenschaften im Mittelpunkt.

Gemeinsam mit Ausbilder Jörg Sinhuber konnte Tom in verschiedenen Projekten die Arbeit an Stichsäge und Fräse kennenlernen und 
praktische Erfahrungen in der Holzverarbeitung sammeln. Dabei entstanden unterschiedliche Holzverbindungen, eine Kiste mit 
Leimverbindung, ein Regal aus Carbon und Holz und ein traditioneller Holzbogen. Dabei hat er nicht nur neue Fertigkeiten, sondern 
auch wertvolle Einblicke in einen Werkstoff gewonnen, der selbst für den modernen Flugzeugbau interessante Eigenschaften mitbringt.

„Holz ist vielseitig einsetzbar, es gibt viele Arten mit unterschiedlichsten Eigenschaften“, berichtet Tom. Gleichzeitig habe er festgestellt, 
dass Holz bei der Verarbeitung deutlich weniger Fehler verzeiht als viele andere Werkstoffe. Er könne mit sehr viel neuem Wissen zurück
nach Pasewalk fahren.

Seine Begeisterung für die Luft- und Raumfahrt begleitet Tom Ziethmann bereits seit der 9. Klasse. Als Flugmodellbauer experimentierte 
er schon früh mit verschiedenen Materialien und Konstruktionen. Dass er sich schließlich für eine Ausbildung zum Leichtflugzeugbauer 
entschieden hat, überrascht daher kaum.

Wir freuen uns, dass wir Herrn Ziethmann während seiner Qualifizierungsphase im BBW begleiten durften und wünschen ihm weiterhin 
viel Erfolg und Freude auf seinem beruflichen Weg.

Am 03.10.2026 präsentierten die Mitarbeitenden aus unserer Käserei in Züssow beim traditionellen kleinen Markt zum Erntedank bei der Rinderzucht Augustin ihre beliebte Käseschule. Die Besucher*innen konnten live erleben, wie aus frischer Milch Schritt für Schritt Käse entsteht.

Die Mitarbeitenden erklärten anschaulich die einzelnen Herstellungsschritte – von der Zugabe der Kulturen und des Labs über das Schneiden und Brennen des Käsebruchs bis hin zum Abfüllen in die Käseformen. Besonders das Formen des Käses sorgte für großes Interesse.

Die Käseschule bot einen spannenden Einblick in das traditionelle Käsehandwerk und machte die enge Verbindung zwischen regionaler Landwirtschaft und der Käserei Züssow erlebbar.

Am 8. Oktober wurde im Annastift Jarmen zünftig gefeiert: Die Bewohner*innen des Gemeinschaftswohnens kamen mit den Gästen der Tagespflege zu einem fröhlichen Oktoberfest zusammen. Schon am Morgen sorgte ein reichhaltiges Frühstück für gute Stimmung – begleitet von alkoholfreiem Weißbier und frischen Butterbrezeln.

Die Mitarbeitenden der Pflege und Betreuung hatten sich dem Anlass entsprechend in Schale geworfen und trugen mit guter Laune entscheidend zur Atmosphäre bei. Ihre herzliche Art und ihr Engagement machten den Tag für alle zu etwas Besonderem.

Begleitet durch schwungvolle Musik wurde viel gelacht, geklatscht und erzählt. Auch kleine Wettbewerbe trugen zur Unterhaltung bei: Wer kann ein halbes Maß Bier am längsten halten? Nach dem spielerischen Kräftemessen wurde gemeinsam angestoßen. Anschließend übten sich alle im „Geweihwerfen“, bei dem ein Hut per Wurf auf ein Geweih platziert werden sollte. Auch wenn es nicht allen Teilnehmenden gelang, war der Spaß doch groß.

In vertrauter Runde entstanden viele Gespräche. Einige der Teilnehmenden kennen sich seit Jahren und nutzten die Gelegenheit, alte Geschichten und Erlebnisse auszutauschen. So wurde das Oktoberfest im Annastift ein rundum gelungener, fröhlicher Tag, an dem alle sichtbar Freude hatten.
 

Für die Kinder und Jugendlichen des Heilpädagogischen Zentrums in Schlatkow wurde die diesjährige Apfelernte wieder zu einem unvergesslichen Gemeinschaftserlebnis voller Fleiß, Spaß und Naturerfahrung. 

Mit Körben, Eimern und Kisten wurden vorsichtig die Äpfel von den Bäumen gepflückt. Auch am Boden war voller Einsatz gefragt. Jedes Fleckchen Erde wurde abgesucht. Die vollen Behälter wurden dann in den Bus verladen und gemeinsam mit den Betreuenden ging es auf den Weg zur Mosterei „Remi“ in Libnow.

Vor Ort konnten die Kinder und Jugendlichen hautnah miterleben, wie aus Früchten durch Waschen, Schreddern, Pressen und Erhitzen eigener frischer naturtrüber Apfelsaft entsteht, der direkt in Flaschen oder Beutel abgefüllt wurde.

Am Ende stand nicht nur der eigene, super leckere Bio- Apfelsaft im Vordergrund. Viel wichtiger war das Strahlen in den Augen der Kinder und Jugendlichen nach dem gelungenen Herbsttag mit dem Gefühl, dass etwas Gutes entstanden ist.
 

 

 

 

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