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Die Kollegen aus dem Wohnbereich stellten sich der Herausforderung „laufend zu helfen.“ Gemeinsam liefen sie in 3:32:43 St. insgesamt 42 km und erstritten unter vollem Einsatz einen hervorragenden 7. Platz von 15 angetretenen Teams. Der Spenden-Team-Marathon, gemeinsam organisiert von der Abteilung Leichtathletik inklusiv der HSG Universität Greifswald und der Greifswalder Sportfirma Sport-Bewegung-Gesundheit ist mittlerweile zu einer festen Größe im Greifswalder Sportkalender geworden. Durchgeschwitzt, aber mit einem Lächeln im Gesicht, kamen die Sportler*innen am Ziel an. "Die Strecke durchzuhalten war wirklich schwer. Aber mit dem Gedanken, dass ich mit meinem Lauf etwas für einen guten Zweck tue, lief es sich gleich viel leichter!", unterstreicht Michelle Baum, 2. Lehrjahr Lagerfachhelferin.

Erzieherin und Organisatorin Julia Hauptmann betont: "Neben unserem Ziel die besten Chancen aus Bildung zu ermöglichen, ist es uns und unseren Jugendlichen ein Herzensanliegen, etwas für die Region und ihre Vereine zu tun. Denn es gilt, mit unserem täglichen Tun, sich für unsere Mitmenschen einzusetzen." Die Meldegebühren der Teams die an diesem Tag angetreten sind werden als Spende an die Masha Foundation überreicht, die durch Kriegsereignisse traumatisierte ukrainische Kinder, Frauen und Senioren unterstützt. Frau Hauptmann gebührt an dieser Stelle ein großer Dank für die Organisation und die Motivation des Teams. Und der Einsatz hat sich gelohnt, denn die BBW-Mannschaft war sich im Anschluss einig, dass sie sich auch im nächsten Jahr für die gute Sache engagieren wollen.

Mitläufer*innen waren:

  • Teilnehmer*innen: Michelle Baum, Sarah Hartmann, Leo Herhold, Jan Meyer, Justin Maurer
  • Mitarbeiter*innen
    • Herr Kammer, Erzieher
    • Herr Tangermann, Erzieher
    • Herr Riechert, Fachbereichsleitung Wohnen & Freizeit
    • Frau Hauptmann, Erzieherin

"Eine zentrale Frage ist allgegenwertig: Wie schaffen wir es, künftigen Generationen das zu erhalten, was wir zuletzt in einer großen Gesundheitskrise als unverzichtbar erlebt haben: hochwertige Gesundheitsversorgung. Erster Punkt: Wir schaffen das, wenn wir nicht nach Einzelinteressen, sondern gemeinsam agieren", sagte Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach in einer Videobotschaft zur Eröffnung des Deutschen Pflegekongresses. Dieser war neben dem „Managementkongress Krankenhaus, Klinik, Rehabilitation“, dem „Deutschen Ärzteforum“ und dem „Hauptstadtforum Gesundheitspolitik“ ein wichtiger Teil des Hauptstadtkongresses, welcher vom 22.-24.06. in Berlin stattfand.

Vor Ort waren vier Vertreter des Geschäftsbereiches pflegen: Claudia Hübner und Julia Klöse, die als Regionalleitung und Pflegedienstleitung des Nikolaiheims Gützkow tätig sind sowie die Zentrale Praxisanleitung, bestehend aus Christoph Küthe und Kathrin Boldt.

Frau Boldt und Herr Küthe berichteten im Anschluss über die Ereignisse. Der Kongress fing am 22.06. für die beiden mit dem Thema „2 Jahre Generalistik: Gibt es neue Erkenntnisse? Auswirkungen auf die Alten- und die Krankenpflege: Best practise.“ an. In den Vorträgen ging es um die umfängliche Entwicklung der Pflegeausbildung, die nur vorangetrieben werden kann, wenn alle am System beteiligten Personen diese mittragen. Sie fanden außerdem heraus, dass es durch den bevorstehenden Ruhestand der Generation „Babyboomer“ in den nächsten 5-10 Jahren einen enormen Fachkräftemangel geben wird. Dem entgegen steht die kommende „Generation Z“, welche gerade ausgebildet wird und als „flatterhaft“ gilt und in welcher sich vor allem sogenannte „Job-Hopper“ befinden, die zwischen Berufsausbildung und Renteneintritt mehrere verschiedenartige Tätigkeiten ausüben werden. Die Sicherstellung der Versorgung einer zunehmenden Zahl von älteren und pflegebedürftigen Menschen erfordert also ohne Zweifel ein politisches Umdenken und Handeln.

Am besten gefiel den beiden das Thema "Pflege und Gesellschaft: Pflege geht jeden an - Heute oder Morgen", welches unter anderem von Prof. Dr. Heinz Rothgang (Leiter der Abteilung Gesundheit, Pflege und Alterssicherung am SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen) und Christiane Vogler (Autorin der „Pflegias“ Bücher, Fachliteratur für die Pflegeausbildung) beleuchtet wurde. Auch ein Beitrag von Gerontopsychiater und Autor Dr. Christoph Held zum Thema „Demenz“, in welchem das Theaterstück „Bewohner“ (Schauspiel, Köln 2017) vorgestellt wurde, hinterließ einen bleibenden Eindruck. Das Theaterstück basiert auf Erfahrungen aus der Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen, die Dr. Held in einem Buch verschriftlicht hat.

Natürlich gab es auch viele sehenswerte Messestände, wie z.B. von der BZGA und der Berufsgenossenschaft. Auch ein Beratungsstand zur Pflegeausbildung war vor Ort aufgebaut, an welchem sich Studierende und Auszubildende informieren konnten, um etwas über Zukunftsperspektiven zu erfahren. Unter den Ausstellern befand sich außerdem die Firma „Sphaira Medical“, die ein „Isolationsmobil“ als technische Neuerung vorstellte. Dieses Mobil soll immungeschwächten oder gerade infektiösen Menschen die Möglichkeit bieten, sich außerhalb geschlossener Räume zu bewegen.

Am Ende der drei Kongresstage kamen die Kolleg:innen mit vielen neuen Eindrücken und Ideen zurück, die wir im Geschäftsbereich gut für unsere weitere Arbeit nutzen können.

Fünf Menschen sitzen auf einer Bühne vor Zuschauern
Eine große Halle mit vielen Menschen

. . . Wir schreiben den 25.Juni 2022. So viele Mitarbeitende am Samstagmorgen, das ist verdächtig. Irgendetwas geht hier vor. Dann fährt ein Kleintransporter auf das Gelände des Ernst-Moritz-Arndt-Heims in Bergen auf Rügen und lädt ein Fahrrad und mehrere Spiele ab. Sofort sind Mitarbeitende und Bewohnende dabei, sie in Empfang zu nehmen und zu platzieren. Der Mann aus dem Transporter erklärt noch die Spiele, während leise Musik ertönt, die immer mehr Bewohnende anzieht.

Das Fahrrad entpuppt sich bei näherer Betrachtung als mobiler Ketwurst - Stand. Dann werden Pavillons aufgebaut und geschmückt und man erkennt einen Cocktailstand. Das Ketwurstfahrrad wird daneben platziert. Unter dem großen Zelt, das schon seit drei Tagen steht, werden Tische mit Decken und Blumenvasen bestückt mit frischen Feldblumen vom Morgen.

So langsam ist zu erkennen, was das Ganze wird, denn es treffen die ersten Besucher ein. Familienangehörige, Freunde, Betreuer, ehemalige Mitarbeitende. Nun denn - das Sommerfest im Ernst–Moritz–Arndt-Heim kann starten. Nach der Begrüßung und Ansprache durch die Regionalleitung folgt das musikalische Event der Bewohnenden, das großen Anklang bei den Besuchern findet und zum Mitsingen einlädt. Selbstgemachte Burger und Ketwurst sorgen für das leibliche Wohl, Cocktails lassen die Wärme erträglicher werden und schmecken wunderbar. An einem Stand können Blumenstecker gebastelt werden. Zwischendurch werden das Glücksrad (natürlich mit Preisen) und die anderen Spiele genutzt.

Nach dem Mittag gibt es das Preis – Bingo, das im Verlauf drei Sieger kürt. Und nach den anstrengenden Spielen folgt das Kaffeetrinken.

Allen Beteiligten, Besuchern und Gästen war eines anzumerken: Endlich wieder gemeinsam Zeit verbringen, sich zu sehen und Worte zu wechseln, unbeschwert Gespräche führen und Gemeinschaft erleben.

Einen Applaus gab es als Dankeschön für alle Bewohnenden, Mitarbeitenden, Gäste, Besucher und Freunde, die diesen Tag zum Erlebnis haben werden lassen.

Ein bunt dekorierter Stand mit vielen Getränken und zwei Verkäufern, die den Daumen hochhalten
Eine Frau hält links und rechts jeweils ein Bündel mit aufgeblasenen Luftballons

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