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Der thematische Schwerpunkt war diesmal die Personalbemessung nach §113c SGB XI. Im Zuge der Klausurtagung soll ermittelt werden, wie viele Mitarbeitende welcher Qualifikation zu welcher Zeit und bei welcher Tätigkeit zur Umsetzung der Kundenversorgung erforderlich sind. Damit soll dem vorherrschenden Problem des anhaltenden Personalbedarfs entgegengewirkt werden. Künftig wird es daher nicht mehr die bisher übliche Fachkraftquote von 50% in den Pflegeheimen geben. Diese konnte zuletzt aufgrund der demografischen Bedingungen auch nicht mehr in allen Bereichen gehalten werden. Daher müssen nun sämtliche Strukturen, Organisationseinheiten, Prozesse und Arbeitsabläufe neu überdacht und im Bedarfsfall angepasst werden. Immer vor dem Hintergrund der Fragen: Wie entlasten wir unser Pflegepersonal? Welche Unterstützung können wir geben, damit die personellen Ressourcen sinnvoll genutzt werden können und im besten Fall möglichst viel Zeit für die tatsächliche Arbeit an den Kunden bleibt?

Vermehrt wird dabei auch auf die Qualifikation und Delegation der Pflegehilfskräfte gesetzt. Um diese zu befähigen, bedarf es zusätzlicher Schulungen zu den unterschiedlichen Aufgabenprofilen. Stellenbeschreibungen müssen neu formuliert und Pflegetouren neu geplant werden. Auch die Unterstützung des Pflegepersonals durch neue Technologien ist immer wieder Thema im Geschäftsbereich. Daher wird aktuell auch über den Einsatz KI-gestützter Software, zur vereinfachten Pflegedokumentation, oder die Nutzung passiver Exoskelette, zur Förderung der Rückengesundheit im Arbeitsalltag, nachgedacht. Hierzu sichten die Verantwortlichen immer wieder neue Produkte und technische Innovationen.

Das Projekt zur Umsetzung der Personalbemessung erfordert von allen Beteiligten ein hohes Maß an Offenheit und flexiblem Denken. Das Argument „Wir machen es so, weil es schon immer so war“, kann hier nicht mehr gelten. Gleichzeitig bietet diese Gesetzesänderung die Chance auf eine positive Entwicklung. Der Geschäftsbereich pflegen möchte sie ergreifen und versucht sich daher optimal auf die anstehenden Veränderungen vorzubereiten.

Woran müssen wir denken? Was bleibt, was wird angepasst? Wie bleiben wir zukunftsfähig?

In Gruppen wurden die verschiedenen Themen heiß diskutiert und anschließend erfolgte eine Ergebnispräsentation und Abstimmung im Plenum. Gemeinsam konnte so eine gemeinsame Strategie erarbeitet werden, die nun für alle richtungsweisend ist.

Die tatsächliche Umsetzung in einem ersten Pilotprojekt soll bereits ab Mai erfolgen.

 

 

An diesem Tag öffnen die Kolleg:innen ihre Türen, um die ganze Palette an bunter Vielfalt durch Handwerk und Professionen zu präsentieren. Neugierige Besucher:innen können zudem die Ausbildungsbereiche erkunden und einen Blick hinter die Kulissen des größten Bildungsdienstleisters im Norden werfen. Der BBW-Campus wird von 10 bis 15:00 Uhr in eine lebendige Festwiese für die ganze Familie verwandelt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, um ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt zu bieten.

Mitmachaktionen laden die Besucher*innen ein, ihr Geschick zu zeigen – sei es beim Melken, Basteln oder Handwerken. Einzigartige Ausbildungsstücke aus unserer Metall- und Holzwerkstatt stehen zum Verkauf bereit, während Pflanzen aus unserer Ausbildungsgärtnerei darauf warten, Balkone und Gärten zu verschönern. Musikfans, Feinschmeckerinnen, Kunstliebhaberinnen und Sportinteressierte kommen gleichermaßen auf ihre Kosten. Auf der Bühne sorgt der Jugendcircus Ostsee 'O' Lini für Unterhaltung. Kinder können sich auf beliebte Attraktionen wie die Pony-Reitbahn und das Chaos Varieté freuen. Kinderschminken und Workshops mit dem Jugendcircus aus Stralsund runden das Programm ab. Für das leibliche Wohl sorgt das Team aus der Hauswirtschaft, der Lehrküche und der Züssower Service und Catering GmbH.

Das Frühlingsfest verspricht einen Tag voller Freude, Unterhaltung und Einblicke in die vielfältigen Talente und Fertigkeiten unserer Teilnehmer*innen in der Pappelallee 2. Wir freuen uns darauf, gemeinsam die Vielfalt erlebbar zu machen.

Am 4. April 2024 versammelten sich die Leistungsberechtigten der Arbeitsbereiche der Greifenwerkstatt in Züssow im festlich geschmückten Speiseraum, um eine Osterandacht zu erleben, die Herzen bewegen und berühren sollte. Unter der Leitung der Teilnehmenden des Musik- und Klangkurses sowie des inspirierenden Glaubenskurses wurde dieser Donnerstagmorgen zu einem besonderen Ereignis mit festlicher Atmosphäre.

Die Andacht begann mit dem feierlichem Gesang der Mitglieder des Musik- und Klangkurses und daran anschließend übernahm der Glaubenskurs die Ansprache in der Andacht und begleitete die Anwesenden durch besinnliche Gebete und Gedanken zum Ostergeschehen bis zur Auferstehung Jesu Christi.

Das Herzstück dieser Andacht waren die persönlichen Augenblicke. So wurden etwa individuelle Gebete gesammelt und gemeinsam vorgetragen - ein Moment, der die Herzen berührte und die Gemeinschaft in Verbundenheit stärkte.

Als symbolische Geste und überraschenden Abschluss erhielt jeder Besucher eine süße, schokoladige Hohlfigur als Symbol für das leere Grab und die unerwartete Freude der Auferstehung. Diese kleinen Köstlichkeiten sollten daran erinnern, dass Ostern nicht nur ein Fest der Trauer und Leere, sondern auch ein Fest der Hoffnung und des Neuanfangs ist.

Die Osterandacht feierte die Auferstehung und erweckte in uns die Freude zum Leben.

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