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Aktuelles

Politik trifft Ausbildungspraxis 
Gemeinsam mit der Geschäftsführung des Diakoniewerks Greifswald gGmbH und der Bereichsgeschäftsführung ging es für die Gäste auf eine Tour durch die Ausbildungs- und Wohnbereiche. Es entwickelte sich schnell ein lebendiges Gespräch mit vielen Fragen und deutlichem Interesse. Ministerin Drese fand klare Worte: Die Arbeit des BBW sei für junge Menschen mit Behinderungen und besonderem Unterstützungsbedarf „unverzichtbar“. Sie dankte den Mitarbeitenden dafür, dass sie Jugendlichen mit ganz unterschiedlichen Lebenswegen die Chance geben, ihren eigenen Weg in Ausbildung, Beruf und ein selbstbestimmtes Leben zu finden. Und sie betonte, wie wichtig die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und das Lernen im realen Arbeitsprozess sei – denn so würden die Auszubildenden „ganz lebensnah und entlang ihrer eigenen Potenziale“ auf den Berufseinstieg vorbereitet.

Ein Rundgang voller Aha Momente
Beim Blick in die Ausbildungshallen wurde schnell klar: Hier wird nicht nur gelernt, hier wird Ausbildung gelebt. 3D-Drucker, digitale Schweißtechnik, eine topmoderne Kfz Werkstatt – die Gäste kamen aus dem Staunen kaum heraus. Ministerin Drese wagte sich selbst an das digitale Schweißgerät. Ihr erster Versuch? Gar nicht schlecht! Aber um mit den Azubis mitzuhalten, bräuchte es dann doch noch ein paar Übungsstunden. 

Erfolge, die sich sehen lassen können
Bereichsgeschäftsführerin Stefanie Niemeyer nutzte den Rundgang, um zu zeigen, was das BBW Konzept so erfolgreich macht. Und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:

  • Eine deutlich geringere Abbruchquote als in vergleichbaren Ausbildungen der freien Wirtschaft
  • rund 90 % der Azubis bestehen die Prüfungen im 1. Anlauf
  • fast 70 % Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt innerhalb eines Jahres

Das ist nicht nur Statistik – das sind echte Zukunftschancen!

Wertschätzung, die motiviert
Auch Oberbürgermeister Fassbinder zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Mitarbeitenden, die täglich daran arbeiten, jungen Menschen berufliche Perspektiven zu eröffnen.  Die Anerkennung unserer Gäste macht deutlich, wie wichtig die Reha Ausbildung ist – und sie bestärkt uns darin, unseren Auftrag weiter mit Herz und Energie zu verfolgen: Bildung und Teilhabe für alle.

Am Ende des Tages blieb vor allem ein Eindruck hängen: In unseren Auszubildenden stecken Talente, die man ohne Übertreibung als Superkräfte bezeichnen kann. Wir freuen uns, dass unsere Gäste das genauso gesehen haben.

Von Greifswalder*innen über ehemalige Azubis bis hin zu Familien, die hunderte Kilometer angereist sind – der Campus war den ganzen Tag über voller Leben. Besonders schön: Sehr viele Gäste haben die Chance genutzt, einmal ganz nah an die Ausbildungsbereiche heranzurücken. Und zwar nicht nur zum Zuschauen – Mitmachen war ausdrücklich erwünscht. Ob Zimmermannshammer schwingen, das digitale Schweißgerät ausprobieren oder das Melken üben: Hier konnte man richtig was erleben.

Auch an den Verkaufsständen war ordentlich Betrieb. Unsere Auszubildenden und Ausbilder*innen hatten alle Hände voll zu tun, denn leckeres Essen, kühle Getränke und selbst hergestellte Produkte gingen weg wie warme Semmeln. Der Flohmarkt – dieses Jahr noch größer als zuvor – lud zum Stöbern ein und bot so manche kleine und große Überraschung.

Auf der Bühne lief ein abwechslungsreiches Programm, das für jeden etwas bereithielt: Musik, Tanz, Akrobatik und jede Menge Unterhaltung. Das kostenlose Glücksrad war durchgehend von Kindern umlagert, die mit strahlenden Augen auf einen Gewinn hofften.

Ein echtes Highlight für Familien war die musikalische Weltreise mit Lilli Wünschebaum. Gemeinsam mit ihr ging es singend und tanzend nach Afrika – ein Erlebnis, das viele Kids so schnell nicht vergessen werden.

Alles in allem: Ein Fest voller Begegnungen, Neugier, Spaß und Gemeinschaft. Wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Jahr!

Frau Ohlrich vom Fachbereich Gesundheit und Pflege der Wirtschaftsakademie Nord hat erfolgreich innerhalb von zwölf Monaten ihre grundlegende pädagogische Qualifikation abgeschlossen.
Am 05. Mai 2026 stellte sie ihr Wissen im Abschlusskolloqium unter Beweis und bestand die Prüfung mit Erfolg.
Wir gratulieren Frau Ohlrich herzlich zu diesem wichtigen Meilenstein. Die erfolgreiche Qualifikation erfordert neben fachlicher Kompetenz, ein hohes Maß an Engagement, Ausdauer und Verantwortungsbewusstsein, Eigenschaften die Frau Ohlrich im gesamten Verlauf eindrucksvoll gezeigt hat.
Mit ihrer erweiterten pädagogischen Qualifikation stärkt sie die Qualität unserer Ausbildungsgänge und bringt ihre fachliche Expertise künftig noch gezielter in die Ausbildung angehender Pflegefachpersonen ein.
Wir freuen uns, diesen Weg auch weiterhin gemeinsam zu gehen und zu gestalten.

Die Tagespflege des Pommerschen Diakonievereins e.V. in Demmin setzt auf Bewegung und Aktivität, um die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Tagesgäste zu fördern. Einmal wöchentlich treffen sich die Seniorinnen und Senioren zu gemeinsamen Sport- und Bewegungsangeboten, die nicht nur fit halten, sondern auch Freude bereiten.

Dank der Unterstützung der AOK Nordost konnten Mitarbeitende der Tagespflege in den Präventionsangeboten „Rollende Bewegung“ sowie „Balance- und Krafttraining“ ausgebildet werden. Dadurch können sie die Tagesgäste fachkundig bei den Übungen begleiten und individuell unterstützen.

Die sogenannte „Rollende Bewegung“ ist besonders gelenkschonend und eignet sich hervorragend für ältere Menschen sowie Personen mit eingeschränkter Mobilität. Durch die sanften Bewegungsabläufe werden Haut und Muskulatur besser durchblutet. Gleichzeitig fördert die gezielte Bewegungssteuerung die geistige Fitness.

Auch das Balance- und Krafttraining gehört fest zum Bewegungsprogramm. Während das Krafttraining den Muskelaufbau unterstützt und die Knochen stärkt, verbessert das Balancetraining die Koordination und aktiviert die Tiefenmuskulatur. Eine gute Balance hilft dabei, Stürze zu vermeiden und erleichtert alltägliche Aufgaben wie Treppensteigen oder das Tragen von Einkäufen.

Die Tagesgäste nehmen mit großer Freude und viel Engagement an den Übungen teil. Ergänzt wird das Angebot durch fast tägliche Spaziergänge, die – je nach Wetterlage – stattfinden und ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Sturzprävention leisten.

Einladung zum Tag der offenen Tür
Interessierte Besucherinnen und Besucher haben Gelegenheit, die Räumlichkeiten der Tagespflege kennenzulernen und sich über die vielfältigen Betreuungs- und Aktivierungsangebote zu informieren. Der Tag der offenen Tür findet am 09. Juni 2026 von 10:00 bis 13:00 Uhr in der Tagespflege des Pommerschen Diakonievereins, Rudolf-Breitscheid-Straße 40, 17109 Demmin, statt. 

Das Team der Tagespflege Demmin freut sich auf zahlreiche Gäste und lädt herzlich zum Kennenlernen ein.

Unter dem Motto „Teilhabe ist Menschenrecht“ setzten die Teilnehmenden ein deutliches Zeichen für mehr Inklusion, Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen.

Gemeinsam mit zahlreichen Initiativen, Verbänden und Unterstützerinnen und Unterstützern machten wir auf bestehende Barrieren aufmerksam – sowohl im Alltag als auch im Arbeitsleben. In Redebeiträgen und Gesprächen wurde betont, dass echte Teilhabe mehr bedeutet als bloße Integration: Menschen mit Behinderung müssen die gleichen Rechte, Chancen und Mitbestimmungsmöglichkeiten erhalten wie alle anderen.

Die Teilnahme an der Demonstration war für den Werkstattrat eine wichtige Gelegenheit, die Interessen der Beschäftigten sichtbar zu machen und politische Veränderungen einzufordern. Gleichzeitig stärkte die gemeinsame Aktion das Gemeinschaftsgefühl und das Engagement für eine inklusive Gesellschaft.

Unsere nächsten Veranstaltungen

Infoabend: Der Weg ins BBW BerufsBildungsWerk Greifswald
Tag der offenen Tür im Nikolaiheim Gützkow Pflegeheim "Nikolaiheim" Gützkow
Tag der Nachbarschaft Greifswald | Dom St. Nikolai
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