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Aktuelles

Manche Erfolge entstehen nicht über Nacht. Sie wachsen über Jahre – durch Vertrauen, Offenheit und viele Menschen, die gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Ein solcher Erfolg wurde heute beim Studierendenwerk Greifswald gefeiert: Ein junger Mann, ein langjähriger Mitarbeiter der Greifenwerkstatt, der sich zunächst in einer beruflichen Erprobung und später auf einem ausgelagerten Arbeitsplatz beweisen konnte, hat heute seinen Arbeitsvertrag unterschrieben.

Ein besonderer Moment – für ihn, für das Studierendenwerk und auch für uns, den Dienst zur betrieblichen Inklusion der Greifenwerkstatt. Seit vielen Jahren verbindet uns eine enge Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk. Menschen mit Behinderungen bekommen hier die Möglichkeit, Arbeitsabläufe kennenzulernen, sich in Teams auszuprobieren und ihre Fähigkeiten einzubringen. Aus ersten Erprobungen sind im Laufe der Zeit ausgelagerte Arbeitsplätze entstanden – und nun der nächste große Schritt: der Übergang in ein reguläres Arbeitsverhältnis. Was diese Zusammenarbeit besonders macht, ist die Haltung dahinter. Nicht nur die Geschäftsführung schafft die Voraussetzungen für Inklusion. Vor allem die Mitarbeitenden vor Ort begleiten die Menschen im Arbeitsalltag, geben Anleitung, unterstützen und stehen im Austausch mit uns. So wird Inklusion ganz selbstverständlich. 

Und heute wurde sichtbar, wohin ein solcher Weg führen kann. Bei der Vertragsunterzeichnung mit der Geschäftsführerin des Studierendenwerks Dr. Cornelia Wolf-Körnert und Personalstellenleiter Dr. Christian Krüger strahlte der zukünftig neue Kollege über das ganze Gesicht. Und dieses Strahlen erzählt eigentlich die ganze Geschichte. Denn dieser Arbeitsvertrag ist für Herrn Larisch nicht nur ein Stück Papier. Er steht für Entwicklung, Mut, Durchhaltevermögen und die Erfahrung: Ich kann das. Ich werde gebraucht. Ich gehöre dazu. Und genau deshalb ist es auch sein ganz persönlicher Erfolg.

Inklusion braucht keine großen Worte
Wir erleben in unserem Übergangsmanagement viele unterschiedliche Wege in Richtung allgemeiner Arbeitsmarkt. Manche sind kurz, andere brauchen Zeit. Manche führen zu einem ausgelagerten Arbeitsplatz, andere – wie in diesem Fall – in ein reguläres Arbeitsverhältnis. Was es dafür braucht? Menschen, die Chancen geben. Teams, die offen sind. Und Menschen, die den Mut haben, diese Chancen zu ergreifen. Wir sind stolz auf diesen besonderen Erfolg und dankbar für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk.

Herrn Larisch wünschen wir von Herzen alles Gute, viel Freude bei der Arbeit und weiterhin so viel Erfolg auf seinem Weg!

Sie können gespannt sein auf umfangreiches Material zur Umsetzung eines eigenen Theaterprojektes, welches auf Grundlage von Zeitzeug*innen-Interviews erstellt wurde. Die Materialbox kann zukünftig von Schulen für eigene Projekte genutzt werden. Entweder Sie laden sich die Inhalte einfach selbst runter oder Sie fragen beim Bürgerhafen an, ob sie sich eine physische Materialbox ausleihen können. 

Die Box enthält folgende Materialien: 

  • Textbuch Theaterstück “Wo stehst du?”
  • Rollenkarten Theaterstück
  • Begleitheft zum Theaterprojekt (Einführung in das Projekt, Wie finde ich Zeitzeug*innen? Wie führe ich ein Interview - inklusive Interviewleitfaden? Thema Datenschutz? Didaktische Hilfsmittel für die Arbeit mit Schüler*innen in Kombination mit dem Theaterstück, Spielanleitung zu didaktischem Spielmaterial)
  • DDR-Spiel zur Arbeit mit den Schüler*innen mit Spielplan, Aktionskarten, Kleidungskarten

Wir danken der Medienfabrik Greifswald für die tolle Gestaltung!

Ziel des Besuchs war ein fachlicher Austausch zu den Themen Rehabilitationsmaßnahmen, Berufsorientierung und Elternarbeit. Nach einer Vorstellung des BBW erhielten die Gäste einen umfassenden Einblick in die Leistungsangebote sowie die begleitenden  Unterstützungsangebote für junge Menschen mit besonderem Förderbedarf. Darüber hinaus wurden verschiedene Ausbildungsbereiche vorgestellt und Informationen zum Aufnahmeverfahren sowie zu den Zugangsmöglichkeiten in das BBW vermittelt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Leben im BBW außerhalb von Ausbildung und Unterricht. 

Neben Informationen über die Wohnmöglichkeiten und Freizeitangebote am Standort gab es auch eine Besichtigung des Wohnbereichs und des Ausbildungsgeländes, wo sich die Lehrkräfte zudem ein persönliches Bild von den Rahmenbedingungen machen konnten.

Der Besuch bot eine wertvolle Gelegenheit, Kontakte zu vertiefen und Erfahrungen auszutauschen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Schulen und dem BerufsBildungsWerk trägt dazu bei, jungen Menschen den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf erfolgreich zu gestalten.

Wir bedanken uns bei den Lehrkräften der Paul-Friedrich-Scheel-Schule für ihren Besuch und den konstruktiven Austausch!

Am 13. August 2026 organisierte der Fachbereich Arbeitsmarkt des BBW eine Firmenbesichtigung im Korbwerk Ückeritz. Gemeinsam mit den Ausbildern der Holztechnik und den Case Managern nahmen Auszubildende verschiedener Berufsrichtungen, Teilnehmende der Berufsvorbereitung, ein Praktikant sowie zwei Teilnehmende der Arbeitserprobung an der Exkursion teil.

Im Rahmen einer informativen Führung erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die Geschichte des Strandkorbs und die Entwicklung dieses traditionsreichen Handwerks. Während der anschließenden Werksbesichtigung konnten sie erleben, wie Strandkörbe überwiegend in Handarbeit gefertigt werden. Besonders beeindruckend war die Arbeit der Korbflechter*innen, die mit ihrem handwerklichen Können ein selten gewordenes Fachwissen bewahren.

Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des historischen Bademuseums, das die Verbindung zwischen Küstenkultur und Strandkorbtradition anschaulich vermittelt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit regionalen Spezialitäten führte der Ausflug an den Strand des Ostseebades. Dort konnten die Teilnehmenden verschiedene Strandkorbmodelle direkt vor Ort vergleichen und erfuhren Interessantes über die Unterschiede zwischen der Ostsee- und der Nordseeform.

Die Exkursion bot eine gelungene Kombination aus Berufsorientierung, traditionellem Handwerk, regionaler Geschichte und gemeinschaftlichem Erleben. Solche Praxisangebote ermöglichen wertvolle Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder und stärken den Bezug zwischen Lernen und Arbeitswelt.

Begegnungen schaffen Verbindungen, führen zu Austausch von Erfahrungen, tragen dazu bei, Neues kennenzulernen und manchmal führen sie auch zu langjährigen Freundschaften. Gute Argumente, um Jugendliche aus den Leistungsangeboten der NBS mit Jugendlichen aus den Jugendhilfeangeboten aus Koszalin und Slupsk (Polen) zu einem gemeinsamen Jugendaustausch zusammen zu bringen. 

Mit Unterstützung von Marta, der Dolmetscherin, konnten sprachliche Barrieren schnell überwunden werden. Das Kommunikation zwischen den Nationen jedoch auch ohne Fremdsprachenkenntnisse möglich ist, konnten die Jugendlichen in der Kennenlernrunde erleben, in welcher sie u.a. ohne Worte Aufgaben, wie sich nach den Geburtsmonaten aufstellen, lösen sollten. Gleichzeitig bekamen sie in dieser Runde die Möglichkeit, sich selbst und auch Näheres über die Gepflogenheit im Nachbarland kennenzulernen. Hierzu hatten Tobi, Kristina und Eva, die Referenten aus der NBS, vielfältige Spiele und Aufgaben vorbereitet, die die Jugendlichen dazu anregten miteinander zu interagieren. Ein guter Einstieg, um in den kommenden Tagen weiter in den Austausch zu gehen. 

Begleitet werden die Jugendlichen dabei u.a. von Anja und Anton vom RAA M-V (Insta @futureflow_raa). Die beiden nahmen die Jugendlichen am ersten Tag mit in ein Medienbildungsprojekt, in welchem die Kompetenzen der Jugendlichen für die Welt von Morgen gestärkt werden sollen. In einem ersten Workshop wurden in Kleingruppen Fotorätsel erarbeitet, die das Plenum anschließend lösen durfte. Der Einsatz von Tablets förderte damit gleichwohl die Medienkompetenz, welche im weiteren Verlauf der Veranstaltung, durch spannende Projektaufgaben, weiter gestärkt werden soll.

Ein gelungener Auftakt des deutsch-polnischen Jugendaustausches.

Gefördert wird das Projekt durch das Interreg Förderprogramm der Europäischen Union im Rahmen der Europäischen territorialen Zusammenarbeit.

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