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Aktuelles

Gerade noch hat unsere neue Jugendwohngemeinschein “Boje” ihren Einstieg in Jarmen mit dem Tag der offenen Tür gefeiert, schon geht es weiter.

Wir durften Teil des Jarmener Herbstmarktes sein. Bei dem gebotenen goldenem Herbstwetter ein schöner Tag, um Arbeit und angenehmes Beisammensein zu verknüpfen.

Unsere Bereichsgeschäftsführerin, Heike Bondeur, ließ es sich auch nicht nehmen und betreute unseren Stand zusammen mit den Kolleg*innen aus der “Boje”. So entstanden wieder viele neue Bekanntschaften und wir hatten die Gelegenheit uns und unsere Arbeit vorzustellen.

Perlenarmbänder wurden natürlich auch gefädelt. Selbst der Bürgermeister und der Pastor konnte sich dem nicht entziehen und fädelten beim Plaudern mit den Kolleg*innen an unserem Tisch munter drauflos.

Auf dem Gelände des Schönwalder Begegnungszentrum fand wieder das Stadtteilfest statt. Neben vielen anderen war auch die NBS gGmbH mit einem Stand vertreten und auch das Wetter hat uns nicht im Stich gelassen.

Wir waren froh und zufrieden mit den vielen interessierten Besucher*innen, die neugierig auf uns und unsere Angebote waren und die sich auch bereit erklärt haben, mit uns unsere bekannten Perlenarmbänder zu basteln.

Ein schöner und kurzweiliger Nachmittag, den auch einige unserer Einrichtungen zu einem Ausflug zu uns genutzt haben.

Gleich hier geht's zum Voting: Abstimmen beim Deutschen Engagementpreis

Das Publikumsvoting hat begonnen

Der Bürgerhafen Greifswald nimmt am Publikumsvoting des Deutschen Engagementpreises 2026 teil, gemeinsam mit knapp 500 Projekten und Personen aus ganz Deutschland. Alle wurden vorher schon mit einem Engagementpreis ausgezeichnet, der Bürgerhafen war im vergangenen Januar mit dem Drei-Königs-Preis 2026 des Erzbistums Berlin ausgezeichnet worden. Bis zum 29. Oktober 2026 können Sie nun den Bürgerhafen mit Ihrer Stimme unterstützen. Es dauert zwei Minuten: Link öffnen, Handynummer eingeben , mit SMS-Code bestätigen. Schon fertig. Im Rennen ist das Projekt “Tandems, voneinander profitieren – Selbstwirksamkeit stärken.” Vielen inzwischen besser bekannt als „Sprachtandem“–Projekt!

Was macht das Projekt “Sprachtandem” aus?

Das Projekt trägt dazu bei, mithilfe von Ehrenamtlichen Integrationskursteilnehmer:innen den Spracherwerb besonders im Alltag zu erleichtern, um ihre Chancen auf Partizipation zu verbessern. Die Anwendung unterschiedlicher Methoden, wie Praxislernen in Alltagssituationen, die Ausübung gemeinsamer Hobbys und die gemeinsame Freizeitgestaltung neben dem Kurs, verringern den Stress und mindern den Druck beim Lernen. Im Vordergrund steht deshalb nicht das Bestehen der Prüfung um jeden Preis, sondern Freude beim Lernen und vor allem Sicherheit beim Sprechen zu erreichen, den interkulturellen Dialog zu fördern und durch Stärkung von Selbstwirksamkeit den Integrationsprozess voranzubringen, so dass die Teilnehmer:innen in der Aufnahmegesellschaft ankommen. Die allermeisten beteiligten Ehrenamtlichen sind keine Pädagog:innen, sondern haben Spaß am interkulturellen Dialog und Freude daran, neue Menschen kennenzulernen.

Wer sich angesprochen fühlt, ist sehr herzlich eingeladen und kann sich beim Bürgerhafen melden. Denn der Bedarf an Unterstützung beim Lernen der deutschen Sprache ist nach wie vor ungebrochen.

Wie junge Menschen mit Behinderungen ihre Zukunft aktiv mitgestalten können – dieses Thema stand im Mittelpunkt des Parlamentarischen Abends der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) am 23. September in Berlin.

Unter dem Motto „Ausbildung im Spannungsfeld von Krise, Demokratie und KI“ diskutierten Vertreter*innen aus Politik, Bildung und Praxis über die Zukunft beruflicher Rehabilitation, Teilhabe und Fachkräftesicherung. Moderiert 
wurde die Veranstaltung von der Journalistin Kerstin Palzer. Ein besonderer Schwerpunkt des Abends war die Podiumsdiskussion, an der auch Stefanie Niemeyer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der BAG BBW und Bereichsgeschäftsführerin des BBW Greifswald, teilnahm. 

Gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Kerstin Griese sowie den Auszubildenden Leo Lausberg und Raphael Möllenhoff aus dem BBW Potsdam sprach sie über die Bedeutung von Mitbestimmung und gesellschaftlicher Teilhabe für junge Menschen mit Behinderungen. Die Auszubildenden schilderten dabei ihre Perspektiven und Sorgen hinsichtlich möglicher Einsparungen im Bereich der beruflichen Rehabilitation. Stefanie Niemeyer machte deutlich, dass Teilhabe bereits während der Ausbildung beginnt. 

In den Berufsbildungswerken übernehmen Teilnehmenden-Vertretungen Verantwortung, bringen ihre Ideen ein und gestalten Ausbildungsbedingungen aktiv mit. Die zentrale Botschaft des Abends war klar: Berufsbildungswerke vermitteln nicht nur berufliche Qualifikationen. Sie schaffen Räume, in denen junge Menschen Selbstwirksamkeit erfahren, Verantwortung übernehmen und erleben können, dass ihre Stimme zählt. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag für Demokratie, Inklusion und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
 

Die Teilnehmenden stellten sich verschiedenen sportlichen Herausforderungen und wuchsen dabei über sich hinaus. Besonders beim 800-Meter-Lauf zeigte sich großer Ehrgeiz: Trotz Seitenstichen wurde durchgehalten und bis ins Ziel gelaufen. Ein echter Gänsehautmoment entstand, als Schüler*innen der verschiedenen teilnehmenden Schulen die Läufer*innen mit kräftigem Applaus unterstützten.

Auch die Helfenden vom Kreissportbund begleiteten die Teilnehmenden wieder mit viel Respekt und Herz und unterstützte sie bei den einzelnen Disziplinen. Etwas schade war, dass die erbrachten Leistungen aufgrund des bestehenden Leistungskatalogs nicht für ein Sportabzeichen gewertet werden konnten. Daraus entstand einmal mehr der Wunsch nach einem „Sportabzeichen inklusiv“, das unterschiedliche Voraussetzungen berücksichtigt und sportliche Leistungen für alle würdigt.

Unabhängig davon waren sich am Ende alle einig: Der Sportabzeichentag war wieder ein besonderes Erlebnis, das viel Freude gemacht hat.

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