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Aktuelles

Die Medien- und Informatikschule (MIS) an der Wirtschaftsakademie Nord wird zum 31.07.2026 den Betrieb einstellen. Hiervon betroffen sind 17 Schüler*innen des Ausbildungsgangs Gestaltungstechnische Assistenten (GTA 25) sowie fünf Mitarbeitende. Die Schüler*innen der Klassen Gestaltungstechnische Assistenten (GTA 24) und Technische Assistenten für Informatik (TAI 24) werden zum Schuljahresende mit einem Abschluss die Schule beenden. 

Die Schließung der Medien- und Informatikschule ist ein menschlich schwerer, wirtschaftlich jedoch notwendiger Schritt. Aufgrund des dramatischen Einbruchs der Schülerzahlen für das kommende Schuljahr im Bereich der GTA, unvorhersehbarer personeller Gegebenheiten im laufenden Schuljahr (u.a. Langzeiterkrankungen von mehreren Lehrpersonen), die trotzt intensiver Bemühungen nicht durch Nachbesetzungen kompensiert werden konnten, sowie der unzureichenden Refinanzierung, die die tatsächlichen Ausbildungskosten nicht deckt und sich somit auf die Schulgebühren und in diesem Zusammenhang eine unzumutbare finanzielle Belastung der Auszubildenden niederschlägt, ist die Schließung des Bereichs zwar ein harter, aber in der Konsequenz notwendiger Schritt.

Eine Gewährleistung der Ausbildungsqualität, und i. d. S. der Ausbildung, kann unter den genannten Umständen von der Wirtschaftsakademie Nord nicht länger sichergestellt werden. Insbesondere mit Blick auf die Verantwortung gegenüber den Schüler*innen und der Sicherstellung ihres weiteren Ausbildungsweges.

Um den jungen Menschen eine Perspektive hinsichtlich der Fortführung ihrer Ausbildung aufzuzeigen, steht die Wirtschaftsakademie Nord in Abstimmung mit zwei Schulen in Rostock (Medien College Rostock und Designakademie Rostock) sowie der Designschule in Schwerin und der Medienschule Babelsberg. Gleichwohl gibt es einen engen Austausch mit den Schüler*innen und ihren Eltern, um bei der Entwicklung individueller Lösungen zu unterstützen.
Wir verstehen, dass es sich für die Schüler*innen um eine schwierige Situation handelt, die emotional und psychisch sehr belastend ist. Unterstützend bietet die WAN für die Betroffenen eine psychologische Begleitung durch eine Psychologin des Unternehmens an. 

Mit den von der Schließung betroffenen Mitarbeitenden konnten einvernehmliche Lösungen gefunden werden, so dass wir optimistisch sind, dass es für die Betroffenen an anderer Stelle neue berufliche Perspektiven geben wird.

Wir bedauern sehr, dass wir im Sommer letzten Jahres offensichtlich zu zuversichtlich den neuen Ausbildungsgang an der MIS angeregt haben. Es tut uns aufrichtig leid, dass die Schüler*innen ihre Ausbildung an der MIS nicht fortsetzen können. Die bisher erworbenen Ausbildungsinhalte werden jedoch vollumfänglich anerkannt, so dass eine Fortführung der Ausbildung an einer anderen Schule möglich ist. Für die neuen Wege wünschen wir alles Gute.  
 

Ende März erreichte die Verantwortlichen des Senioren- und Wohnzentrums am Botanischen Garten die Anfrage zur Durchführung eines sozialen Projekts durch Schülerinnen einer elften Klasse des Regionalen Beruflichen Bildungszentrums Greifswald (RBB). Die konkrete Idee war hierbei, gemeinsam mit den in unserer Einrichtung lebenden Senior*innen, Futterstellen für Vögel zu gestalten und auf dem Gelände des Pflegeheims aufzuhängen. Dabei sollte vor allem die Freude am „Miteinander Werkeln“ im Vordergrund stehen, sodass alle eine gute Zeit zusammen haben. Handwerkserfahrung war daher nicht zwingend notwendig. 

Am 14. und 15. Mai besuchten uns schließlich vier Schülerinnen, die das Projekt geplant hatten und während der zwei Vormittage begleiten wollten. Nach einem kurzen Kennenlernen gingen alle hoch motiviert an die Umsetzung. Die Mädchen hatten bereits ein wenig vorgearbeitet, um die reibungslose Fertigstellung gewährleisten zu können. So waren die bestellten Holzbausätze bereits liebevoll zusammengesetzt worden. 
Den Bewohner*innen des Hauses oblag nun also noch die künstlerische Gestaltung. Da durften sich alle Teilnehmenden ganz frei ausprobieren. Es wurden Farben und Pinsel ausgewählt, Wassertöpfchen gereicht – schon konnte es losgehen. Die Schülerinnen leiteten während der schöpferischen Phase geduldig an, gingen helfend zur Hand und unterhielten sich mit den Senioren*innen. Es entstand eine angenehme und wertschätzende Atmosphäre.

 Auch unsere Bewohner*innen waren voller Eifer dabei und so wurden an beiden Tagen ganz unterschiedliche Futterstuben geschaffen – die einen bunt und mit allerlei Frühlingsblumen dekoriert, die anderen farblich eher schlicht und naturbelassen. Am Ende waren alle Teilnehmenden stolz auf ihre Ergebnisse.

Ein besonderes Highlight folgte gleich im Anschluss, als alle gemeinsam über das Gelände spazierten, um die Häuschen aufzuhängen. Betreuungsmitarbeiterin Anke Zorn unterstützte die Auswahl geeigneter Plätze und zeigte sich zufrieden: „Die Vogelhäuschen sind toll geworden. Da haben sich die Schülerinnen wirklich ein schönes Projekt überlegt. Unsere Bewohner*innen können nun während ihrer Aufenthalte im Freien die Vögel beobachten und schauen, ob ihr Häuschen schon aufgesucht wurde. Wir werden dann gemeinsam das Futter auffüllen.“

Eine Bewohnerin ließ sich ihre Futterstube direkt an die Balkonbrüstung anbringen. „Jetzt kann ich die Vögel direkt von meinem Fenster aus beobachten.“, erzählt sie zufrieden.

Und auch wir freuen uns über das gelungene Projekt. Neben dem bereichernden generationsübergreifenden Dialog hat es auch unsere Einrichtung bunter gemacht und dazu beigetragen, die Kreativität und Feinmotorik unserer Bewohner*innen zu fördern. Wir können uns nun an den einkehrenden Vogelarten erfreuen und werden uns gern an diese beiden Tage erinnern.

 

 

 

Politik trifft Ausbildungspraxis 
Gemeinsam mit der Geschäftsführung des Diakoniewerks Greifswald gGmbH und der Bereichsgeschäftsführung ging es für die Gäste auf eine Tour durch die Ausbildungs- und Wohnbereiche. Es entwickelte sich schnell ein lebendiges Gespräch mit vielen Fragen und deutlichem Interesse. Ministerin Drese fand klare Worte: Die Arbeit des BBW sei für junge Menschen mit Behinderungen und besonderem Unterstützungsbedarf „unverzichtbar“. Sie dankte den Mitarbeitenden dafür, dass sie Jugendlichen mit ganz unterschiedlichen Lebenswegen die Chance geben, ihren eigenen Weg in Ausbildung, Beruf und ein selbstbestimmtes Leben zu finden. Und sie betonte, wie wichtig die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und das Lernen im realen Arbeitsprozess sei – denn so würden die Auszubildenden „ganz lebensnah und entlang ihrer eigenen Potenziale“ auf den Berufseinstieg vorbereitet.

Ein Rundgang voller Aha Momente
Beim Blick in die Ausbildungshallen wurde schnell klar: Hier wird nicht nur gelernt, hier wird Ausbildung gelebt. 3D-Drucker, digitale Schweißtechnik, eine topmoderne Kfz Werkstatt – die Gäste kamen aus dem Staunen kaum heraus. Ministerin Drese wagte sich selbst an das digitale Schweißgerät. Ihr erster Versuch? Gar nicht schlecht! Aber um mit den Azubis mitzuhalten, bräuchte es dann doch noch ein paar Übungsstunden. 

Erfolge, die sich sehen lassen können
Bereichsgeschäftsführerin Stefanie Niemeyer nutzte den Rundgang, um zu zeigen, was das BBW Konzept so erfolgreich macht. Und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:

  • Eine deutlich geringere Abbruchquote als in vergleichbaren Ausbildungen der freien Wirtschaft
  • rund 90 % der Azubis bestehen die Prüfungen im 1. Anlauf
  • fast 70 % Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt innerhalb eines Jahres

Das ist nicht nur Statistik – das sind echte Zukunftschancen!

Wertschätzung, die motiviert
Auch Oberbürgermeister Fassbinder zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Mitarbeitenden, die täglich daran arbeiten, jungen Menschen berufliche Perspektiven zu eröffnen.  Die Anerkennung unserer Gäste macht deutlich, wie wichtig die Reha Ausbildung ist – und sie bestärkt uns darin, unseren Auftrag weiter mit Herz und Energie zu verfolgen: Bildung und Teilhabe für alle.

Am Ende des Tages blieb vor allem ein Eindruck hängen: In unseren Auszubildenden stecken Talente, die man ohne Übertreibung als Superkräfte bezeichnen kann. Wir freuen uns, dass unsere Gäste das genauso gesehen haben.

Von Greifswalder*innen über ehemalige Azubis bis hin zu Familien, die hunderte Kilometer angereist sind – der Campus war den ganzen Tag über voller Leben. Besonders schön: Sehr viele Gäste haben die Chance genutzt, einmal ganz nah an die Ausbildungsbereiche heranzurücken. Und zwar nicht nur zum Zuschauen – Mitmachen war ausdrücklich erwünscht. Ob Zimmermannshammer schwingen, das digitale Schweißgerät ausprobieren oder das Melken üben: Hier konnte man richtig was erleben.

Auch an den Verkaufsständen war ordentlich Betrieb. Unsere Auszubildenden und Ausbilder*innen hatten alle Hände voll zu tun, denn leckeres Essen, kühle Getränke und selbst hergestellte Produkte gingen weg wie warme Semmeln. Der Flohmarkt – dieses Jahr noch größer als zuvor – lud zum Stöbern ein und bot so manche kleine und große Überraschung.

Auf der Bühne lief ein abwechslungsreiches Programm, das für jeden etwas bereithielt: Musik, Tanz, Akrobatik und jede Menge Unterhaltung. Das kostenlose Glücksrad war durchgehend von Kindern umlagert, die mit strahlenden Augen auf einen Gewinn hofften.

Ein echtes Highlight für Familien war die musikalische Weltreise mit Lilli Wünschebaum. Gemeinsam mit ihr ging es singend und tanzend nach Afrika – ein Erlebnis, das viele Kids so schnell nicht vergessen werden.

Alles in allem: Ein Fest voller Begegnungen, Neugier, Spaß und Gemeinschaft. Wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Jahr!

Frau Ohlrich vom Fachbereich Gesundheit und Pflege der Wirtschaftsakademie Nord hat erfolgreich innerhalb von zwölf Monaten ihre grundlegende pädagogische Qualifikation abgeschlossen.
Am 05. Mai 2026 stellte sie ihr Wissen im Abschlusskolloqium unter Beweis und bestand die Prüfung mit Erfolg.
Wir gratulieren Frau Ohlrich herzlich zu diesem wichtigen Meilenstein. Die erfolgreiche Qualifikation erfordert neben fachlicher Kompetenz, ein hohes Maß an Engagement, Ausdauer und Verantwortungsbewusstsein, Eigenschaften die Frau Ohlrich im gesamten Verlauf eindrucksvoll gezeigt hat.
Mit ihrer erweiterten pädagogischen Qualifikation stärkt sie die Qualität unserer Ausbildungsgänge und bringt ihre fachliche Expertise künftig noch gezielter in die Ausbildung angehender Pflegefachpersonen ein.
Wir freuen uns, diesen Weg auch weiterhin gemeinsam zu gehen und zu gestalten.

Unsere nächsten Veranstaltungen

Tag der Nachbarschaft Greifswald | Dom St. Nikolai
Tanzcafé Greifswald | Tagungs- und Freizeitzentrum im BerufsBildungsWerk
Tag der Begegnung Psychiatrisches Pflegewohnzentrum | Gutshaus Groß Lehmhagen
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