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Einige von ihnen wuchsen in der praktischen Prüfung regelrecht über sich hinaus – entsprechend beeindruckend sind die vielen guten und sehr guten Ergebnisse. Besonders freut uns, dass viele der frischgebackenen Facharbeiter ihren Ausbildungsbetrieben treu bleiben und nun bei der Cosun Beet Company in Anklam sowie der EWN Lubmin in ihren nächsten beruflichen Abschnitt starten.

Dass im BerufsBildungsWerk Leidenschaft zum Beruf werden kann, das zeigt der beeindruckende Ausbildungsverlauf von Tom Rochow. Der 22-Jährige hat seine Begeisterung für's Schweißen im BerufsBildungsWerk Greifswald entdeckt. Während seiner Auftragsausbildung zum Industriemechaniker (EWN Lubmin) erhielt er von unseren Ausbildern das nötige Know-how – und das mit großem Erfolg: Er belegte unter anderem den 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften „Jugend schweißt“ 2025 und ist amtierender Landesmeister Mecklenburg-Vorpommern. Darüber hinaus hat er seine dreieinhalbjährige Ausbildung vor wenigen Tagen mit einem herausragenden Ergebnis abgeschlossen. Rochow erzielte 99 Prozentpunkte in der praktischen Prüfung und ein Prüfungs-Gesamtergebnis von 92 Punkten. 

Für den weiteren Weg wünschen wir allen Absolventen viel Erfolg und jede Menge Rückenwind! Wir sind stolz auf alle Azubis und ihre Ausbilderinnen und Ausbilder, die zu diesem tollen Ausbildungserfolg beigetragen haben.

Auftrags- und Modulausbildung im #berufsbildungswerkgreifswald: 
Das BerufsBildungsWerk Greifswald ist Ausbildungspartner für Unternehmen und Betriebe und unterstützt, wenn nicht alle Ausbildungsinhalte selbst abgedeckt werden können. Ob komplette Ausbildung, einzelne Module oder gezielte Prüfungsvorbereitung – wir übernehmen flexibel die Bausteine, die Unternehmen benötigen. Mit modernen Werkstätten, erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern und einem breiten Berufsspektrum sichern wir gemeinsam qualifizierte Fachkräfte für die Region.

Zwei Tage voller Austausch, Inspiration und echter Begegnung: Am 3. und 4. Februar 2026 trafen sich Führungskräfte der Norddeutschen Gesellschaft für Diakonie mbH und des Geschäftsbereichs arbeiten in Greifswald und Züssow.

Im Mittelpunkt der Treffen im Hotel Ostseeländer und im Tagungsraum Netzwerk in Greifswald stand die Frage, wie Werkstätten zukunftsfähig gestaltet und Netzwerke nachhaltig gestärkt werden können. 

Die Ergebnisse waren inspirierend, oft deckungsgleich in den Themen, aber vielfältig in den Lösungsansätzen. Ganz nach dem Motto: Lernen von den Besten – und voneinander. In offenen Arbeitsgruppen, Best-Practice-Impulsen und persönlichen Gesprächen wurde deutlich: Die Herausforderungen sind groß – die Ideen und der Gestaltungswille aber noch größer. 

Themen wie Bildung in Werkstätten, anerkannte Zertifikatsabschlüsse, Übergangs- und Kundenmanagement, Digitalisierung und Social Influencing sorgten für Aha-Momente und motivierten zum Weiterdenken.
Ein Highlight war der per Videokonferenz zugeschaltete Beitrag aus dem Medienhus Husum, wo Menschen mit Behinderung Radio- und Podcastformate produzieren und so ihre Perspektiven hörbar machen – gelebte Teilhabe an einem richtig coolen Arbeitsplatz. 

Ergänzt wurde das Programm durch Einblicke in die Feinkostmanufaktur Züssow, kulinarische Entdeckungen aus der Züssower Käserei und ein Kurzaustausch mit dem Geschäftsbereich assistieren

Ein herzliches Dankeschön gilt der DKB-Bank für die finanzielle Unterstützung des Netzwerktreffens – insbesondere Herrn Lübcke, der mit einem fachlichen Impuls zum Auftakt beitrug und sich am Austausch aktiv beteiligte. 
Zwei Tage, die gezeigt haben, was möglich ist, wenn Menschen ihr Wissen teilen, einander zuhören und gemeinsam an die Zukunft glauben.
 

Mitarbeiterndenmotivation, Generation Y, das Zusammenführen von Teams, kommunikative Prozesse in der Führung und viele weitere spannende und teils auch heraufordernde Themen rund um das Aufgabenfeld einer Führungskraft, damit beschäftigten sich die zehn Teilnehmenden der Führungskräfteschulung 2025/26 in ihren Abschlusspräsentationen am 29.01.26. 

Vorangegangen war diesem Tag eine zehnmonatige Schulung, in welcher die Teilnehmenden sich selbstkritisch mit dem eigenen Führungsverhalten auseinandersetzten, sich gegenseitig Feedback und Anregungen für ihre Rolle als Führungskraft gaben. Fachlich begleitet wurden sie dabei von der AKD Akademie für Kirche und Diakonie. 

Zum Ende eines jeden Schulungsganges steht für die Teilnehmenden die Abschlussarbeit mit Präsentation vorm Plenum an. Dabei geht es vorrangig darum, sich intensiv mit einem (arbeitsspezifischen) Thema auseinanderzusetzen und von den Ergebnissen im Nachgang auch in der praktischen Arbeit zu partizipieren. Gleichzeitig gewinnen die anderen Teilnehmenden Einblick in die verschiedenen Arbeitsfelder und die damit verknüpften Herausforderungen. Oft lassen sich dabei Parallelen zur eigenen Arbeitssituationen erkennen und Methoden für das eigene Handeln ableiten. 

Wie Vorsteher Michael Bartels im Plenum unterstrich, geht es dabei um Reflexion. Reflexion als grundlegende Anforderung an die Führungskraft. Und so sieht er den Tag der Abschlusspräsentation als Tag der Reflexion. Denn die „eigene Arbeitssituation zu reflektieren, kam in der Vorstellung der Arbeiten immer wieder durch. Dabei wurden wichtige Themen vorgestellt, die gut vorbereitet und für alle interessant gewesen sind.“ Ein großer Gewinn für alle. 

Die Teilnehmenden reflektierten ihre Schulung selbst als „gute Sache, um an der Aufgabe als Führungskraft zu wachsen“ und lobten insbesondere den „Koffer voller Methoden, der [ihnen] an die Hand gegeben wurde“. Um es mit den Worten einer Teilnehmerin auf den Punkt zu bringen: „Man kann daran wachsen;, man muss nur aus seiner Komfortzone kommen und dann wird es auch gut.“

In diesem Sinne wünschen wir allen Absolvent*innen für ihre Rolle als Führungskraft weiterhin gutes Gelingen.

Mit der Verabschiedung von Herrn Kinast geht ein ganz besonderer Mitarbeiter und ein echtes „Urgestein“ der Küche Greifswald der Züssower Service und Catering gGmbH (ZSC) in den wohlverdienten Ruhestand. Über viele Jahre hinweg war er ein fester und geschätzter Bestandteil des Teams. Ob Wind oder Wetter – Herr Kinast erschien stets zuverlässig, oft bis zu einer Stunde vor Dienstbeginn, mit seinem alten Fahrrad zur Arbeit. Seine genügsame, sparsame Art und sein unermüdlicher Einsatz machten ihn zu einem Vorbild für Kolleginnen und Kollegen.

Seinen Dienst begann Herr Kinast am 15. Februar 2008 als Koch-Ausbilder im BerufsBildungsWerk Greifswald. Im Rahmen des Betriebsübergangs des Küchenteams wechselte er im Jahr 2015 zur ZSC und blieb dem Team auch dort mit großem Engagement treu. Mit seinem Abschied verliert die Küche Greifswald einen Mitarbeiter, der über viele Jahre hinweg durch Verlässlichkeit, Fleiß und Menschlichkeit geprägt hat.

Wir danken Herrn Kinast herzlich für seine langjährige und großartige Unterstützung und wünschen ihm für den neuen Lebensabschnitt Gottes Segen, Gesundheit sowie viele schöne und bereichernde Momente auf seinen geplanten Reisen.

Vergessende Spuren. Diesen Titel trägt das Mahnmal von Eckhard Labs, aufgestellt auf dem Gelände des Pommerschen Diakonievereins in Züssow. Ein Mahnmal, welches an die Gräueltaten der NS-Zeit und die damit einhergehenden Massenvernichtungen von Menschen mit Behinderung erinnern soll.

Anlässlich des heutigen Gedenktages der Opfer des Nationalsozialismus lud die Unternehmensgruppe Pommersche Diakonie zusammen mit der Kirchgemeinde Züssow-Zarnekow-Ranzin zur Gedenkstunde an das Mahnmal ein. 

Sinnbildlich bedeckte der in der letzten Nacht gefallene Schnee das Mahnmal und überdeckte damit die Spuren der Vergangenheit, die Labs einst in sein Kunstwerk einarbeitete. Beginnt so das Vergessen? Das, was nicht mehr sichtbar ist, schleicht sich unbemerkt aus den Köpfen? 

Doch die Spuren sind weiterhin da. Und damit die Schuldfrage derjenigen, die die Menschen seinerzeit zu den Massenverlegungen in die Konzentrationslager begleitet haben. Wir haben kein Wissen darüber, inwiefern sie über die Euthanasiemaßnahmen Kenntnis hatten oder politische Ideologien teilten. Wir werden keine Antworten auf diese Fragen bekommen, doch gleichzeitig sind sie der Schlüssel zum Verständnis der Ausgangsfrage: Wie konnte das geschehen?, so Vorsteher Dr. Michael Bartels in seiner Andacht. Wie konnten Menschen zu Tätern und Opfern werden? Was war damals der Auslöser der blinden Abkehr von der Menschlichkeit? 

Auch in der heutigen Zeit können wir nicht sicher sein, ähnlichen Fehlentwicklungen zu verfallen. Darum betonte Michael Bartels in seiner Ansprache weiter, dass wir bei dem bleiben müssen, was wir als unsere demokratischen Werte anerkannt haben. 

Und so liegt der Sinn des Gedenktages in der Reflektion, welchen Werten wir uns als Einzelne, Unternehmensgruppe, als Gesellschaft verpflichtet haben.
 

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